Du bist eine verantwortungsvolle Mutter / ein verantwortungsvoller Vater. Alle Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind. Doch ist unser gut gemeintes Beste auch das Beste für unser Kind?
Sehr wahrscheinlich hattest du keine Eltern, die sich so hingebungsvoll um dich gekümmert haben, wie du es gerne gehabt hättest. Somit hast du dir vorgenommen, dass wenn du einmal Kinder hast, du es gaaaanz anders machen wirst (siehe dazu auch meinen Blogbeitrag “Erwartung vs. Vertrauen”).
Die heutigen geläufigen Bezeichnungen dafür sind Rasenmäher-, Helikopter- oder U-Boot-Eltern. Ehrlich gesagt musste ich diese Bezeichnungen erst einmal googeln 😊. Die Handlungen dieser Eltern sind alle ehrenwert, keine Frage.
Sie unterstützen ihr Kind mit diesem Handeln aber NICHT dabei ein unabhängiges und selbstständiges Leben zu führen. Dies ist aber genau das, was sie sich für es aber wünschen, oder nicht?
Du möchtest doch auch:
– dass dein Kind etwas alleine durchzieht
– dass es alleine seine Hausaufgaben macht
– dass es alleine sich zeitig fertig macht, um in die Schule zu gehen
– usw.?
Oder nicht? Selbstverständlich darfst du stets für Fragen da sein.
Alles was dein Kind erfährt – ausser es ist etwas lebensgefährliches – stärkt sein Vertrauen in sich selbst. Und wenn du für seine Fragen ansprechbar bist und es sich geliebt fühlt egal was es macht oder gemacht hat, dann wird es sich zu einem wertvollen Menschen entwickeln. Du kennst sicher auch den Spruch “Was dich nicht umbringt macht dich stark”. Stark sein heisst resilient sein. Resilient sein heisst selbst zu wissen, welche Möglichkeiten es gibt aus Zitronen Limonade zu machen und nicht ständig abhängig von jemandem zu sein, der einem helfen muss die Zitronen auszupressen.
Darum mein Rat an dich: “Hör bitte auf alles deinem Kind aus der Hand zu nehmen”. Hab Vertrauen in die Kreativität deines Kindes. Wenn überhaupt frage es, wie es in dieser Situation handeln würde und lasse es selbst die Erfahrung machen.
Dazu benötigst du zu Beginn viel Mut, Vertrauen, Geduld und Durchhaltevermögen. Vor allem, wenn man sie die Hausaufgaben selbst machen lässt oder dass sie zeitig fertig sind für die Schule. Ich musste mich oft an der Nase nehmen, um nicht wiederholt meine Kinder zu mahnen sich endlich fertig zu machen. Aber ich kann dir sagen, dass es sich lohnt. Vertraue auf den Überlebensmodus deines Kindes. Es möchte auch keinen Zusammenschiss des Lehrers riskieren, wenn es die Hausaufgaben nicht hat oder zu spät in den Unterricht kommt.
Du hast jetzt die Wahl! Willst du, dass dein Kind zu einem selbstständigen Menschen heranwächst oder ist es dir lieber, dass es sein ganzes Leben von dir oder anderen Menschen abhängig ist?
Solltest du dich für das Erstere entscheiden, dann lade dir jetzt mein Soforthilfe-Fahrplan runter und mache die ersten Schritte zu einem vertrauensvollen und wertschätzenden Miteinander.
Solltest du dich jedoch für das Zweitere entscheiden, dann wisse, dass es dein Kind im Moment vielleicht schützt, aber es für seine Zukunft nicht lernt was es heisst etwas selbst durchzuziehen.
Für den ersten Moment hast du es leichter aber für die Zukunft wird es immer schwieriger. Denn die Kinder werden auch älter und aufmümpfiger (denke an die Pubertät, sie kommt wie das Amen in der Kirche).
Darum, wenn du dein Kind wirklich schützen möchtest, dann stärke es, indem du deinem Kind die Möglichkeit gibst seine eigenen Erfahrungen zu machen. Lade meinen kostenlosen Soforthilfe-Fahrplan runter. Dort zeige ich dir wie die ersten Schritte in eine neue Richtung aussehen.
Sei gespannt und staune.
Bis bald.
Deine Sandra


