„Dein Kind – Dein Spiegel“

Wenn du dir meinen Soforthilfe-Fahrplan heruntergeladen hast, hast du dich sicher gefragt “Warum beginnt die Reise bei mir und nicht beim Kind?” Ganz einfach, weil alles was dich triggert, das heisst emotional stark berührt, zuerst etwas mit dir zu tun hat. Hört man nicht gerne aber ist so.

Solltest du diesen Soforthilfe-Fahrplan noch nicht haben, klicke auf das untere Feld und hole ihn dir, kostet nix.

Das absolut geniale dabei ist, dass du die Zügel wieder in der Hand hast und nicht abhängig bist von einem Verhalten deines Kindes.

Was bedeutet nun “Mein Kind – mein Spiegel”? Du hast sicher auch schon von Glaubenssätzen und Schattenanteile gehört, oder? Glaubenssätze sind Überzeugungen, die du während deiner Kindheit – ca. In den ersten 7 Jahren – durch Sätze von deinen Eltern, Grosseltern, Geschwister, Lehrern etc. gesagt bekommen hast, gewonnen hast. Diese Sätze können sein, z.B. du bist dumm, du schaffst das nicht, schreie nicht so laut etc.

Die Überlebensstrategien daraus können dann sein, “wenn ich etwas nicht weiss, darf ich nicht fragen, denn sonst sieht man, dass ich dumm bin”, “es hat eh keinen Sinn etwas anzufangen, denn ich schaffe es eh nicht”, “ich sage lieber nichts, denn ich weiss nicht, ob es zu laut ist”. Diese Überlebensstrategie machte Sinn als du noch klein warst, aber heute als Erwachsener kannst du diese nicht mehr gebrauchen bwz. machen sie keinen Sinn mehr. Da sie jedoch tief in deinem Unterbewusstsein sind, treiben sie immer noch die gleichen Spielchen. Bis sie dir mit dem Verhalten deines Kindes bewusst gemacht worden sind.

Wie gesagt verdrängen wir diese Anteile, “dumm sein”, “es nicht schaffen” und “nicht laut schreien”, ganz tief in unser Unterbewusstsein und – jetzt kommts – dann projizieren wir sie auf andere. Zuerst waren es vielleicht Freunde, Bekannte oder Kollegen/Kolleginnen etc. Wenn wir aber Kinder bekommen, dann sind sie es, die uns täglich an diese Anteile erinnern. Vor allem die/der Erstgeborene. Vielleicht verstehst du nun, warum es meistens die älteren Kinder sind, die Ärger machen.

Zuerst sträubte ich mich gegen diesen Ansatz, dass ich verantwortlich bin für das Verhalten meines Kindes. Als ich mich jedoch näher damit beschäftigte sah ich, wie befreiend und Kräfte spendend es ist, selbst etwas dafür tun zu können, dass meine Reaktion auf ein Verhalten meines Kindes anders verläuft. Meine Hoffnung stieg stetig, dass eine wertschätzende Beziehung zu meinen Kindern noch möglich ist. Mein Sohn war ungefähr 10 Jahre alt, als damit begann. Du kannst dir also vorstellen, dass ich durch meine verdrängten Anteile meinem Sohn schon sehr grossen Schaden zugefügt habe (d.h. durch meine Sätze ihm Überzeugungen von sich und Glaubenssätze kreiert habe).

Darum ist die erste Frage, die du dir stellen musst, wenn das Verhalten deines Kindes dich wieder triggert “Was ist es denn, was mich so triggert?”

Ich kann dir verraten – kleiner Spoiler – du glaubst nicht, was da alles hochkommt. Bei wir waren es Dinge, auf die ich mein Leben nicht gekommen wäre.

Sei gespannt und staune.

Bis bald.

Deine Sandra

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert